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BEITRÄGE

Döttesfeld

- Text folgt -

Zeche Zollverein Essen

Kommse auch ma auffe Kokerei?? So schrieb es Jochen im August in den internen Bereich. Knapp zwei Monate später war es soweit. Am 2. Oktober und somit nur einen Tag vor unserer traditionellen Ausfahrt zum „Tag der deutschen Einheit“ trafen sich Thomas W., Julian, Timo, Gero, Bianca und Philipp beim gelben M in Recklinghausen.
Von dort ging es weiter zur Tankstelle in Bochum-Stahlhausen an der A40 wo wir Robert, Jonas und David einsammelten und noch einmal die Tanks füllten.
Die zwei Trabis ohne H fuhren in der Mitte und kamen gegen 11.00 Uhr unbehelligt nach dem Weg durch die Dummsinn-Zone an der Kokerei Zollverein an der Grenze von Essen und Gelsenkirchen an wo wir dann noch auf Steffen trafen.
Hier auf Zollverein fand, zum letzten Mal in diesem Jahr, das große markenoffene Oldtimertreffen statt.

Über den Daumen 300 Fahrzeuge jeglicher Art waren vertreten und es wurde bei strahlendem Sonnenschein ein toller Tag im Herzen des Ruhrgebiets.
Nach einer Rundtour und einem Stopp am Kaffeestand bauten wir unsere Picknickutensilien auf einer Wiese aus und ließen uns im tollen Ambiente der Kokerei und im Rahmen der Oldtimer unsere mitgebrachten „Goodies“ schmecken.
Hier wurden wir empfindlich durch laute Gasstöße gestört: Ein originaler Melkus RS 1000 lies unsere Härchen zu Berge stehen.
Nach einer abschließenden Runde verließen wir gegen 16.00 Uhr das Treffen und alle 8 Sputniks mit ihren 6 Ostfahrzeugen kamen wohlbehalten wieder zuhause an.
Für den Trabant-Club Sputnik e.V.
Thomas Wentker

Delligsen

Bei bewölktem Wetter trafen sich Julian, Peter S. und ich bei Peter in Hamm. Kurz nach 6.00 Uhr ging es los in den Kreis Holzminden zum 4. IFA-Treff Delligsen. Nach einer nicht ganz Ereignislosen Fahrt (ein kleiner Stau nach einem Unfall und ein Blitzerfoto für Thomas) kamen wir kurz nach 9.00 Uhr in Delligsen an.
Das Treffen fand statt auf dem Gelände des Delligser Freibades. Es waren ca. 30 Fahrzeuge zum Campieren mit Klappi, Qek und diversen anderen Zelten und Übernachtungsmöglichkeiten anwesend. Die Klappstühle, Zweetaktheizer Hildesheim und einige kleinere Clubs waren dort und kamen gerade aus ihren Zelten, als wir ankamen.
Nachdem wir uns angemeldet hatten machten wir eine Runde um die anwesenden Fahrzeuge zu „begutachten“.
In weiser Vorrausicht hatten Julian und ich Schwimmzeug dabei, also haben wir das im Eintrittspreis enthaltene Freibad genutzt. Das Wasser war mit 20° C allerdings lausig kalt.
Nach einer warmen Dusche dann wieder auf dem Platz waren ca. 70 Fahrzeuge eingetroffen, von denen sich dann ungefähr 30 aufstellten, um ab 14.00 Uhr den Konvoi mitzufahren. Hier fuhren nicht nur Trabis mit, sondern auch Schwalben, S51, Stare, MZ und sogar eine tolle AWO 425 S. Die Ausfahrt führte uns zur 20 km entfernt liegenden Burg Greene, deren Turm wir bestiegen und der uns einen tollen Ausblick über das Weserbergland ermöglichte. Nach einem kurzen Stopp an einer Eisdiele ging es wieder zurück auf den Platz. Peter und ich tranken dann erstmal gemütlich Kaffee während Julian nochmals das Schwimmbad nutzte.
Um 18.00 Uhr sammelte sich dann die IFA-Gemeinde zur Siegerehrung.
Größte Gruppe waren die Zweetaktheizer Hildesheim, das schönste Campinggespann hatte Ralf Brum mit seinem blauen Freund, schönster Tuning Trabant war ein toll aufeinander abgestimmtes Gespann aus 1,1er Limo und fast kompletter Limo zum Schlafanhänger umgebaut. Schönster Original Trabant war ein toll restaurierter P50, bei dem sogar die Schlitzschrauben ausgerichtet waren. Sieger in der Kategorie Zweirad war die schon oben genannte AWO 425 S.
In Ermangelung von anwesenden Vierrad-IFA´s erhielt das Minibike auf Simson-Basis von Felix Brum den IFA-Preis.
Danach machten wir uns dann wieder auf den Rückweg, wobei ich mich ziemlich geärgert habe, dass ich nicht am morgen den QEK angehängt habe.
Fazit:
Ein tolles und gemütliches Treffen, ordentlich organisiert mit netten Teilnehmern. Hier ein riesiges Dankeschön an Dennis und Jan, die ein tolles Treffen organisieren.
Peter und ich haben im Nachklapp beschlossen, dass wir im nächsten Jahr in Delligsen die volle Distanz gehen werden, d.h. von Freitag bis Sonntag.

Eifel – Daleiden

Am Freitag gegen Mittag fuhren die ersten Sputniks aus Wuppertal und Bochum mit zwei Trabis, einem Wartburg, einem Qek, einem Wartburg und einem Anhänger los. Nach einer kleinen Panne kamen sie in der Eifel an. Das schlechte Wetter konnte sie nicht daran hindern, ihre Wohnwagenvorzelte und einen Pavillon aufzubauen. Später folgten auch noch ein Trabi mit Klappfix aus Duisburg und ein Trabi mit kleinem Zelt aus Witten. Gemeinsam wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert.
Am Samstagmorgen ließen einige Sputniks sich von den Trabifreunden-aus-der-Eifel mit einem sehr leckeren Frühstück versorgen. Später sollte eine Ausfahrt stattfinden. 31 Ostfahrzeuge fuhren durch Deutschland, Luxemburg (günstig tanken) und Belgien. Eine kurze Pause für ein paar Erinnerungsfotos mit der Burg Vianden im Hintergrund war auch dabei.
Natürlich gab es auch wieder Pokale, Urkunden und Sachpreise für die Kleinen und Großen zu gewinnen. Bewertet wurden die weiteste Anreise, die größten Clubs, die schönsten Trabis und natürlich gab es Preise für diejenigen, die bei den Spielen mitgemacht haben. Eine Urkunde mit Sachpreis gingen auch an einen Sputnik, der sich bei den Spielen mutig eingesetzt hat!
Abends konnte man sich wieder bis tief in die Nacht an einem Lagerfeuer wärmen, das Musikprogramm verfolgen oder auch tanzen.
Am Sonntag gingen die Sputniks wieder im Vereinshaus frühstücken. Danach hieß es leider wieder Sachen packen, doch der Regen machte es nicht leicht… Aber irgendwann war es geschafft und nach einer kleinen Panne kamen alle Sputniks wieder gut zu Hause an.
Auf jeden Fall werden wir nächstes Jahr auch das dritte Treffen in Daleiden besuchen!

Fronleichnamstour

“Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben, wenn die Sputniks eine Reise machen, begeben sie sich auf eine Erlebnis-Safari!” (O-Ton Angelika Gutbier)

Am Donnerstag, 02.06.2011, starteten vom Treffpunkt Haarstrang pünktlich um 7.00 Uhr vier Trabant 601, 2 Wartburg (31 + 1,3) und 2 Westbleche Richtung Heringen im Werratal. Im “Gepäck” waren u.a. 2 Zelte, 3 Klappfixe und 2 Qek. Verabschiedet wurden wir beim Treffpunkt von Thomas und Danny, die diesmal leider nicht mitfahren konnten, dafür aber bei Robert ihren Sohn voll Vertrauen mitfahren ließen (einen besseren Stiefvater hättet ihr gar nicht wählen können)!
Harry übernahm anstelle von Thomas die Führung und wir folgten ihm voll Vertrauen und wurden nicht enttäuscht. Danke an dieser Stelle an Harry und Co-Pilotin Nicole. Mit einer kurzen Einkehr bei einer Filiale einer großen amerikanischen Fastfood-Kette erreichten wir gegen 11:40 Uhr den Campingplatz. Trabi-Fahrer (sie gehören ja mit zu den Härtesten) sind ja einiges gewohnt, aber das hier war doch ein wenig des Schlechten zu viel:
Ein gemähtes Rasenstück von ca. 3m Breite und 15m Länge, daneben die gleiche Fläche als Rasen-Unkraut-Steinwildnis (unterhalb einer Kuhweide!) in unebener, abschüssiger Lage, nahe am Wald gelegen, ca. 250m von Dusch- und WC-Räumen abgelegen, erwartete uns. Nun war nicht nur guter Rat gefragt, weil der an diesem Tag für uns zuständige Platzwart nicht erreichbar und der andere, durch Nachtschicht bedingt, auch nicht vor Ort war. Aber wenn du denkst es geht nicht mehr — nahte Hilfe in Gestalt des Dauercampers Stefan G.! Stefan, solltest du jemals diese Zeilen lesen, D-A-N-K-E. Du hast jetzt schon einen Platz im Trabifahrer-Helfer-Himmel. Stefan sorgte dank einiger hartnäckiger Handyanrufe beim 2. Platzwart Andreas P. dafür, dass wir einen Campingplatz nahe der Campingplatzeinfahrt bekamen. Und, welch ein Glück, auch die Dusch- und WC-Räume befanden sich in unmittelbarer Nähe. Glücklich und erleichtert, dass wir jetzt doch noch einen Platz zur Zufriedenheit aller gefunden hatten, machten wir uns an den Aufbau der Zelte, Klappfixe und unseres Gemeinschafts-Pavillons. Und als ob der Regengott Mitleid mit uns gehabt hätte, öffnete er erst seine Schleusen, gerade als wir so ziemlich mit dem Aufbau fertig waren.
Zwischenzeitlich hatte sich schon der 2. Platzwart Andreas bei uns vorgestellt und sich persönlich für die Unannehmlichkeiten bei uns entschuldigt. Nachdem der erste Regenguss vorbei war ging es zum gemeinschaftlichen Einkauf in die Nachbargemeinde. Es wurde noch ein schöner gemeinsamer Grillabend, den auch die gelegentlichen Regenschauer nicht trüben konnten.
Am nächsten Morgen, nach einem gemeinsamen Frühstück mit frischen Brötchen, starteten die Sputniks Richtung Gedenkstätte Point Alpha am „Platz der Deutschen Einheit“. Die Fahrt dorthin war mehr als “abenteuerlich”. Wo führte der Weg (Timo) uns nur hin?! Ich sage nur “Waldweg”!!!!! Dort angekommen, war schon eine Führung für uns vorbestellt und Bianca stieß dort mit ihrem Trabi noch zu uns.
Die Führung selbst war aufschlussreich und sehr interessant, wozu auch sicher unser Führer in seiner launigen Art beigetragen hatte. Die Geschichte der Grenze DDR-BRD mit ihrem menschlichen und vielem anderen Leid wurde hier wirklichkeitsgetreu dargeboten und nahe gebracht. Persönlich möchte ich dazu noch eines sagen: Ich bin bestimmt nicht auf den Mund gefallen, doch an diesem Tag war ich schon beeindruckt und manchmal sogar bedrückt, was es doch Böses und Hinterhältiges auf der Welt gab und gibt. Im Namen der Sputniks trug ich ins Gästebuch sinngemäß folgendes ein:
„Lasst uns die Freiheit genießen und dankbar sein dafür, dass wir in ihr leben dürfen, aber lasst uns niemals vergessen wer dafür gekämpft hat, dass wir sie heute genießen dürfen!!!“

Nun noch eine kleine Stärkung und wir fuhren zum Campingplatz zurück und beendeten auch diesen Tag mit Gegrilltem und gemütlichem Zusammensein.
Auch der Samstag begann wieder mit einem gemeinsamen Frühstück. Inzwischen waren noch Silvio, Steffen und Elfi zu uns gestoßen und so machten wir uns mit 7 Trabis, 2 Wartburg und den 2 Westmobilen auf den Weg zum Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich. Auch hier erwartete uns mit einem Nationalpark-Ranger ein sehr kompetenter Führer, der sehr gefühlvoll und aufmerksam immer wieder auf Zwischenfragen, besonders auch auf die der Kinder, einging. Hier erwies sich Nina als wandelndes Lexikon. Super, toll, prima. Sputniks brauchen sich ihrer kleinen Sputniks nicht zu schämen. Nach der Führung konnte auf eigene Faust (Beinen) noch der Baumkronenpfad mit Balancierstrecke und Aussichtsturm erkundet werden.
Nach einer kleinen Stärkung ging es nach Weberstedt zum Trabiparadies und für einige zum Oldtimer-Treffen. Vom Trabi-Paradies ist folgendes zu berichten: es gab einen großen Verkaufsraum mit Ost-Souvenirs, einen Trabifahr-Simulator und Trabiumbauten, welche die meisten von uns schon kannten.
Erfahrungen mit den zur Deko aufgestellten Schaufensterpuppen (im Kostüm der 70er Jahre) machten zwei Nachwuchs-Sputniks. Der (die) erste stellte fest: “Huch, die Puppe hat ja eine Perücke auf.” Der zweite lernte die Anatomie der Puppe anhand ihrer Gliedmaßen kennen, indem er die Puppe kurz zu einer Einarmigen machte. Dank tatkräftiger und schneller Hilfe eines Sputnik-Vaters glänzten diese Puppen aber schnell wieder in normalem Outfit. Diese beiden kleinen Episoden waren fast unbemerkt von den Besuchern des Trabi-Paradieses erfolgt. Jedoch diejenigen, die es bemerkt hatten, konnten sich einer aufkommenden Heiterkeit angesichts der unfreiwilligen Komik nicht erwehren.
Ein gemeinsame Fazit über das Trabi-Paradies: nicht schlecht, aber man hat vieles schon gesehen.
Nach dem Besuch des Trabimuseums beschlossen noch einige Sputniks, in das 50 km entfernte Wolkramshausen zu fahren, wo an diesem Wochenende ein ostmobiles Oldtimer und Treckertreffen stattfand. Organisiert war das ganze vom ,,Ost-Klassiker-Klub e.V.” Wolkramshausen.
Mit zwei Trabis und einem Westblech machten sich Bianca, Mirko, Jörg, Gerd und Rosi auf den Weg. Nach massenhaften Bergauf- und Bergabfahrten und einigen Umleitungen erreichten wir gegen 16:00 Uhr den Festplatz. Die Trabis wurden natürlich freudestrahlend am Eingang durchgewunken, während das Westblech seinen Parkplatz auf dem abgemähten Feld außerhalb des Festplatzes bekam. Dort waren auch drei aufgemotzte Trabanten zum Camping. Der Eintritt war frei, und so wanderten wir alle fröhlich über den Festplatz, wo es eine Menge zu bestaunen gab. Nicht nur die Händler vor Ort, bei dem wir für den nicht mitgefahrenen Timo die gesuchten Eierbecher ergattern konnten, auch die vorhandenen Kinderbelustigungen wie zum Beispiel mehrere Karussells, ein Streichelzoo mit großen und kleinen Tieren der Region, Treckerrundfahrten und die ausgestellten Fahrzeuge überraschten uns. Besonders angetan hatte es uns ein Fahrzeug. Es sah aus wie ein Wartburg-Kübel, hatte einen Daciamotor und konnte nach Aussage seines Besitzers sogar schwimmen. Von diesem Wartburg soll es nur zwei Stück geben. Bianca und Rosi entdeckten eine Möglichkeit zum Bullriding, und da kein Bekannter in der Nähe war gaben wir dem Bullen mal kurz die Sporen. Das Aufsteigen dauerte dann länger, als das drauf sitzen bleiben, aber es war eben eine Gaudi für alle Zuschauer und natürlich auch für uns. Nach dem Ritt stärkten wir uns an einer Grillhütte mit angebotenem Wildfleisch als Grillwurst und Rostbrätel und hätten am Liebsten die gesamte Speisekarte rauf und runter gegessen. Leider wollen wir unsere Rundungen in den vorhandenen Ausmaßen erhalten und deshalb siegte unser Kopf über den Appetit. Aber lecker war das schon. Wir hatten dann alles gesehen und auch vieles ausprobiert und beschlossen nachdem wir wieder etliches an Bildmaterial und positiven Eindrücken gesammelt hatten uns auf dem Heimweg zum Campingplatz zu machen. Hier konnten wir dann bei den Zurückgebliebenen von unserem Erlebnis berichten. Alles in allem war das noch mal ein gelungener Abstecher, der uns viel Freude gemacht hat und auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Auch unser letzter Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein und viel Regen von oben.
Nun brach der letzte Tag an und leider hörte es nicht auf zu regnen. Hinzu kam eine Schwüle, die selbst Sitzenden den Schweiß auf die Stirn trieb. Nach einem gemeinsamen Frühstück hier es einpacken und gegen Mittag rollten die Sputniks gen Heimat. Auf der Rückfahrt mit dem gewohnten Zwischenstopp beim “M” (inzwischen zeigte uns die Sonne ihre Stärke) kamen wir in einen Stau. Als dieser sich auflöste und wir endlich weiterfahren konnten, gab es leider die einzige größere Panne bei unserer Sputnik-Ausfahrt. Aber dank der tatkräftigen Sputnik-Hilfe untereinander konnte die Fahrt dann mehr oder minder ohne Störungen, bis auf einen zusätzlichen Reparaturstopp auf einem Parkplatz, fortgesetzt werden (Ein Dankeschön an die polnischen LKW-Fahrer, die die Wartburg-Zündspule funktionstüchtig improvisierten) und der Sputnik-Ausflug doch noch ein glückliches Ende aller Teilnehmer nehmen (kein Unfall, keine Stürze).
Zum Schluss ist nur folgendes noch zu sagen: es war wieder ein gelungener Ausflug. Sputniks sind gesellige Leute, mit denen man viel erlebt!!! Ein Lob noch an die Kinder, die sich bis auf kleinere der Kindernatur entsprechende Ränkeleien sehr gut verhalten haben. Es sind eben echte Sputniks.
Für den Trabant-Club Sputnik e.V.
Angelika Gutbier

Orientierungsfahrt

Am 17. April 2011 war es endlich soweit: Der Trabant-Club Sputnik e.V. startete bei blendendem Frühlingswetter zum zweiten Mal seine vereinsinterne Orientierungsfahrt durch das Münsterland!
Ein wenig Vorbereitung war natürlich nötig, diese wurde durchgeführt durch Timo, Robert und mich.
Am Sonntag, dem 03.04., also zwei Wochen vor dem Start, trafen wir uns, um die Strecke, die Stationen sowie die Fragen festzulegen. Ein wenig „Nachbearbeitungszeit“ am Rechner und einige Telefonate rundeten den Job ab.
Dann war es soweit:Pünktlich um 10.30 Uhr am Himmelfahrtstag trafen sich folgende 12 Teams auf dem Pendlerparkplatz Ascheberg an der B58:

Thomas I./Patrick
Peter/Julian
Harry/Nicole
Meinhard/Angelika
Jochen/Brigitte
Thomas G./Alex
Florian/Karin
Stefan/Janett
Frank/Claudia
Tobias/Jenny
Peter/Ruth
Gero/Bianca

Dies war dann auch die ausgeloste Startreihenfolge. Im zeitlichen Abstand von 3 Minuten starteten die Teams ab 11.00 Uhr auf ihre 115 km lange Suchfahrt durch das Münsterland. Folgende Gemeinden wurden von uns in folgender Reihenfolge „besucht“:
Ascheberg – Amelsbüren – Ottmarsbocholt – Senden – Bösensell – Havixbeck –Nienberge – Greven – Westbevern – Telgte – Handorf – Angelmodde – Wolbeck- Hiltrup
Auf dieser Tour waren 11 Fragen zu beantworten, die unterschiedliche Wertigkeiten besaßen, ebenso wurden Punkte für die benötigte Zeit vergeben. Dies haben sich auch einige Teams zu Herzen genommen:
Schon um 13:21:22 Uhr traf das Team Thomas G./Alex am Zielpunkt E-Center Hiltrup ein, dicht gefolgt (6 Sekunden!) von Team Harry/Nicole.
Das Beste Ergebnis bei den Fragen erreichte das Team Frank/Claudia, die inklusive Bonuspunkt 22 Punkte verbuchen konnten und somit die maximale Punktzahl erreichten.
Nachdem alle Teilnehmerteams wohlbehalten das Ziel erreicht hatten, ging es für alle weiter in Timos und Ankes Garten.

Hier begann das Orga-Team damit, die Antworten und Fahrzeiten der Teams auszuwerten. Am Ende belegte das Team Thomas G./Alex mit 28 Gesamtpunkten nach Stichfrage gegen das punktgleiche Team Stefan/Janett den ersten Platz und verwiesen das Team Stefan/Janett auf Platz 2. Den dritten Platz belegte Team Tobias/Jenny mit 25 Punkten.
Team Meinhard/Angelika gab auf und Team Jochen/Brigitte wurde während der Fahrt Zeuge eines Verkehrsunfalls, wartete auf die Polizei und schied deshalb ebenfalls freiwillig vorzeitig aus. Für ihre Pflichterfüllung vergab die Jury eine Bonuspunktzahl von 10 Punkten.
Nach der Vergabe der Pokale und Urkunden stärkten sich dann alle am Grill und ließen diesen Tag langsam ausklingen.

Hier noch einige kleine Tabellen zu Zeiten und Punkten.

Folgende Fahrzeiten wurden ermittelt:

Platz Team Startzeit Zielzeit Fahrzeit Punkte
1 Thomas G./Alex 11:15:00 13:21:28 2:06:22 10
2 Stefan/Janett 11:21:00 13:28:52 2:07:52 6
3 Tobias/Jenny 11:27:00 13:41:42 2:14:42 4
4 Harry/Nicole 11:06:00 13:21:28 2:15:28 3
5 Gero/Bianca 11:33:00 13:57:56 2:24:56 2
6 Thomas I./Patrick 11:00:00 13:28:34 2:28:34 1
7 Florian/Karin 11:18:00 13:58:00 2:40:00
8 Peter N./Ruth N. 11:30:00 14:17:50 2:47:50
9 Peter S./Julian 11:03:00 14:13:10 3:10:10
10 Frank/Claudia 11:24:00 15:02:27 3:38:27
11 Meinhard/Angelika 11:09:00 abgebr. —
12 Jochen/Brigitte 11:12:00 abgebr. —

Platz Team Startzeit Zielzeit Fahrzeit Punkte
1 Thomas G./Alex 11:15:00 13:21:28 2:06:22 10
2 Stefan/Janett 11:21:00 13:28:52 2:07:52 6
3 Tobias/Jenny        
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