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JAHRESANFAHRT

Bei unserer diesjährigen Jahresanfahrt standen wir in gewisser Weise unter Strom, denn unser erstes Ziel war der Straßenbahnbetriebshof Engelsburg der Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA). Pünktlich um 10:30 Uhr sind wir auf das Gelände gefahren. Die Zeit bis zur Führung haben wir genutzt um noch das ein oder andere Foto zu machen. Für die, die nicht dabei waren zur Info, wenn Alex die Kamera in der Hand hat, kann das mit dem Foto machen schonmal etwas dauern. Pünktlich um 11 Uhr hat Herr Hemmersbach dann mit seinem Vortrag angefangen. Erst wurden wir mit ein paar Daten und Fakten zur BOGESTRA versorgt und dann haben wir nähere Infos zur Geschichte des Geländes bekommen.

Dort stand nämlich damals eine Zeche. Und das Thema Zeche haben wir gestern auch noch weiter fortgeführt, aber dazu später mehr. Bekanntlich folgt ja nach der Theorie die Praxis, also ging es ab in die Werkstatt. Schnell fiel Peter auf, dass er nicht das richtige Werkzeug dabei hatte, um die ein oder andere Maschine zu demontieren.

Geros Adleraugen haben sofort gesehen, dass sein Arbeitgeber bei einem Fahrzeugtyp die Finger im Spiel hatte, nämlich bei den Gläsern der Scheinwerfer und Blinker. In der Wagenhalle wurden dann die verschiedenen Fahrzeugtypen unter die Lupe genommen. Einige von uns durften auch auf dem Fahrersitz der Variobahn platznehmen und mal klingeln. Herr Hemmersbach hätte sicher noch Stunden weiter erzählen können, aber jede Führung geht einmal zu Ende.

Dann ging es weiter Richtung Essen zur Zeche Zollverein. Auf dem Weg dorthin sind wir in einen Schneeregensturm gekommen, aber wir und unsere Autos habe uns durchgekämpft. An Parkplatz C auf dem Gelände der Zeche Zollverein angekommen hat der Himmel auch schonwieder gestrahlt.

Eigentlich war geplant in den Lokalitäten auf dem Gelände zu speisen, aber die waren geschlossen oder es gab nur Brezel. Doch das war kein Problem, wir haben dann den Italiener an der Straße überfallen bzw. überrumpelt. Wie sooft bei gutem Essen ist die Zeit wie im Flug vergangen, sodass wir hin und her überlegt haben, ob es sich überhaupt noch lohnt eins der vorgeschlagenen Museen zu besuchen.

Wir haben uns dann dazu entschlossen in Zukunft mal einen Tagesausflug nach Zollverein zu machen, damit wir auch wirklich genug Zeit haben, um uns alles in Ruhe anzusehen. Somit haben wir uns dann langsam wieder zurück zum Parkplatz C bewegt, wo uns noch ein Trabifan aus Xanten besucht hat.

Um den Tag nicht abrupt enden zu lassen haben wir uns dazu entschlossen noch in unser Stammlokal Mythos nach Castrop-Rauxel zu fahren. Auf der Fahrt dorthin sind wir in den nächsten Schneeregensturm gekommen

13. April 2019